Einladung zur Jahreshauptversammlung

Hallo liebe Mitglieder der Trailsurfer-Rheinhessen e.V.,

hiermit laden wir zur Jahreshauptversammlung am 04.11.2016 ein.

Veranstaltungsort: Weingut Brüder Dr. Becker, Ludwigshöhe, Mainzer Straße 3-7 20:00 Uhr

Tagesordnung:

  • Bericht Vorstand
  • Bericht Kassenwart
  • Protokoll letzte Mitgliederversammlung
  • Entlastung Vorstand
  • Wahl des Vorstand
  • Planung 2017
  • Verschiedenes

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Viele Grüße

Vorstand

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persönlicher Rennsaison Rückblick

Zielsprint Hochschulmeisterschaften (Puls am Limit Fotografie)

Es ist Herbst geworden, die Lampe ist regelmäßig am Helm montiert, die Langarmtrikots werden rausgeholt und die Form schwindet dahin. Zeit ein wenig zurückzublicken, wie die Radrennen 2016 liefen, was geplant war, was umgesetzt werden konnte und was ich für nächstes jahr mitnehmen kann.

Ziele für 2016 waren neben einem strukturiertem Training in über den Winter und im Frühjahr, mich gegenüber 2015 in allen Belangen zu steigern und vielleicht sogar mal in meiner Altersklasse auf das Podium kommen. Leider ging es schon mal schlecht los. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich erst im Februar wirkich regelmäßig trainieren und der grobe Trainingsplan war dahin. Auch die Trainingsumfänge habe ich bei weitem nicht erfüllt.

Trotzdem konnte ich im März und April relativ regelmäßig auf meinem neuen Hardtail fahren und so langsam schien die Form zu kommen. Die ersten Standortbestimmungen waren die Cross-Country Rennen in der Schweiz. Aufgrund der deutlich stärkeren Konkurrenz und ein wenig Pannenpech sprangen keine vorzeigbaren Ergebnisse raus, jedoch habe ich in diesen Rennen besondes viel an Erfahrungen sammeln können. Das regelmäßige Rennradfahren im Frühjahr ist bestimmt auch ein Faktor, der dazu beigetragen hat besser Rennen zu fahren.

Zurück in Deutschland ging es dann im Juli mit deutlich höherem Trainingsumfang weiter. Über 10 Stunden die Woche und ca. 300 km waren keine Seltenheit. Mitte Juli startete ich mit Christian beim Erbeskopfmarathon, bei dem ich in einem stark besetztem Feld prozentual gesehen weit nach vorne fahren konnte, absolut aber meine Ziele nicht erreichen konnte (Platz 13 AK/44. Gesamt).

Anfang August war dann wahrscheinlich mein Form Höhepunkt. Anstatt diesen aber in gute Platzierungen in Rennen umzumünzen, machte ich eine mehr oder weniger freiwillige Pause vom Radfahren, da ich erstmal krank wurde, dann keine Zeit hatte und letztendlich einen schönen Urlaub hatte.

Also stand ich im September nach einer langen Pause von ca. 5 Wochen recht ratlos da. Was war wohl von der Form übrig geblieben? Wie sich rausstellte doch einiges. In Bad Salzig fuhr ich die gleiche Strecke wie letztes Jahr und hatte somit einen direkten Vergleich. Ich habe in der Durchschnittsgeschwindigkeit fast 2 km/h zugelegt und kam mit einem 6. Platz in meiner Altersklasse (29. Gesamt) meinem Saisonziel schon deutlich näher. Anschließend ging es noch zur Deutschen Hochschulmeisterschaft in Titmaringshausen. Leider ein ziemlich chaotisches Rennen für mich, da ich mit techischen Problemen zu kämpfen hatte. Trotzdem habe ich in der Hochschulwertung ein guten 5. Platz erreichen können (8. AK, 20. Gesamt). Seit dem kam ich aber immer weniger zum Fahren und so dürfte sich dieser zweite Formhöhepunkt jetzt auch schon wieder verabschiedet haben. Zeit also für ein Neuaufbau mit Blick auf 2017.

Was hat mich am meisten gebremst 2016?

Leider war es nichtmal mein unstrukturiertes Training, sondern die vielen Defekte. In fünf MTB Rennen hatte ich zweimal Reifenpannen und einmal Schuhprobleme. Für 2017 werde ich wohl auf die Protection Reifen von Conti umsteigen, da ich das Mehrgewicht gerne in Kauf nehme, wenn ich dafür meine Reifenpannen reduzieren kann.

Was hat 2016 gut funktioniert?

Ich habe im Gegensatz zu 2015 das Warmfahren endlich mal ernst genommen. Mit Minimum 30 Minuten strukturiertem Warmfahren gelang es mir endlich auch von Anfang an mithalten zu können und somit unnötige Staus auf den Trails zu umgehen.

Welche Stärken und Schwächen haben sich herauskristallisiert?

Im Vergleich zu 2015 dürfte ich ca. 3 kg Gewicht verloren haben und das häufige Rennradfahren hat geholfen meine eigenes Leistungsvermögen besser einschätzen zu können. Dadurch wurden längere Anstiege für mich oft eine Möglichkeit Zeit auf Konkurrenten gut zu machen. Auch meine Starts haben sich deutlich verbessert, gehören jedoch immer noch nicht zu meinen Stärken. Gelitten haben dieses Jahr leider meine Abfahrtskünste. Obwohl mit nagelneuen 29″ Bike ausgestattet, war ich meinen Konkurrenten im Vergleich zu 2015 nicht mehr deutlich überlegen in der Abfahrt. Arbeiten muss ich auch noch an meiner Energie- und Wasseraufnahme während des Rennens. Ich meine mein Leistungseinbruch beim Erbeskopfmarathon ist eben darauf zurückzuführen. Generell trinke ich oft zu wenig wegen zu hohem Puls oder weil ich schlecht einschätzen kann, wann der beste Zeitpunkt dafür ist. Gleiches gilt für das Essen von Gels/Riegeln während des Rennens.

Was nächstes Jahr besser werden soll, wie ich das erreichen will und welche Rennen anstehen, werde ich euch dann nach dem Trainingsstart schreiben.

spotliche Grüße aus der Rennabteilung der Trailsurfer,

Till

 

Zielsprint Hochschulmeisterschaften (Puls am Limit Fotografie)

Zielsprint Hochschulmeisterschaften (Puls am Limit Fotografie)

Bad Salzig (Puls am Limit Fotografie)

Bad Salzig (Puls am Limit Fotografie)

Bad Salzig

Bad Salzig

völlige Erschöpfung nach dem Rennen

völlige Erschöpfung nach dem Rennen

winning attitude vor dem Rennen

winning attitude vor dem Rennen

mein Racebike - noch mit Racesport Reifen

mein Racebike – noch mit Racesport Reifen

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Wiesbaden Bikemarathon 2016

Ruhig ist es um mich geworden, ich hatte schon Entzugserscheinungen, mein Rad setzte schon Staub an. 4 Wochen ist meine letzte Fahrt her… schlechtes Wetter, Erkältung und auf der Arbeit eingespannt… ein Blick in den Kalender ließ mich etwas schnappatmen. Der Wiesbaden Bikemarathon steht ja vor der Tür…

Ich konnte dank der kurzen Anfahrt etwas länger schlafen als sonst. Also der morgendliche Rhythmus von einem Renntag war noch da. Bike verladen und abfahrt – über die Brücke rüber, durch Wiesbaden hoch zur Platte – Ankunft, Ich konnte zum Glück noch einen der letzten Parkplätze ergattern. Meine Startunterlagen holte ich im Jagdschloss ab. Auf dem Vorplatz gab es eine super Expo mit diversen Ausstellern, die mein Bikerherz höher schlagen lassen. Da ich noch etwas Zeit hatte, genehmigte ich mir ein Stück leckeren Kuchen und eine Tasse Kaffee.

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Die letzten 30 Minuten vor dem Rennen fuhr ich mich warm und reihte mich in den Startblock ein. Der Block war bereits gut gefüllt und ich landete leider im hinteren drittel.

Der Startschuss ertönte und der Trott machte sich auf den Weg. Direkt in der ersten Kurve nach Start gab es leider direkt einen Sturz vor mir und ich musste ins hohe Grün ausweichen und mich weiter hinten einreihen. Die ersten Kilometer waren flach, so konnte ich wieder Tempo machen und einige Plätze gut machen, die ersten Steigungen konnte ich auch gut mithalten, dann ging es in die ersten Trails bergab. Die Strecke war super – etwas verblockt, matschiger Waldboden, kleine Kurven – ich hatte meinen Spaß. Auch auf den Trails lief es für mich super und hier konnte ich gut Tempo machen. Die letzte Abfahrt war wieder verblockt und schnell – kurz vor Trailende fuhr ein Mitfahrer leider direkt auf meine Linie und ich musste ausweichen und stark Bremsen – ich merkte es schon… Ein Platten! Super…! Ich rollte noch ein paar Meter zum nächsten Streckenposten, der mir zu meiner Verwunderung einen Schlauch angeboten hat. Das nahm ich dankend an.

Leider bin ich nicht der schnellste Schlauchwechsler und mit Puls am Anschlag wollte der Reifen nicht so drauf wie ich wollte. Fahrer um Fahrer zogen an mir vorbei und ich erntete mitfühlende Blicke.

Der Streckenposten hatte sogar eine Standpumpe und gab dem Schlauch nun die nötige Luft – vielleicht sollte ich doch mal auf Tubeless umrüsten dachte ich mir…

Es ging wieder weiter, doch merkte ich dass ich nun mitten in der Mitte war und es jetzt um die goldene Ananas geht und meine Motivation ging etwas zurück… So fuhr ich relativ unspektakulär mein Rennen weiter, konnte noch ein paar Plätze gut machen. Leider funktionierte mein Antrieb nicht so wie er sollte und ich musste mehrmals anhhalten und mit Gewalt meine Kette wieder zwischen Rahmen und Kettenblatt ziehen… Zum Glück hat die Kette gehalten.

So ging es ins Ziel und am Ende sprang ein für mich enttäuschender Platz 11 AK und 79 Gesamt raus.

Abschließend muss ich mich für die super Orga bedanken! Die komplette Veranstaltung war hervorragend, die Strecke war klasse, die Mitfahrer ebenfalls – das entschädigte und ich fuhr doch zufrieden nach Hause. Nächstes Jahr steht Wiesbaden wieder fest im Rennkalender.

Aktuelle Platzierung Rennserie MTB Challenge: Platz 13

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Race round-up aus der Schweiz

Kiesgruben Uphill

Sali zsamme!

wie ihr euch erinnern könnt, habe euch vor zwei Wochen zwei Rennberichte versprochen. Ich war dann ein bisschen schreibfaul und deshalb ist bis jetzt daraus nichts geworden. Auf dem Bike war ich weniger faul und so kann ich euch jetzt von ganzen 4 Rennen berichten.

 

Fangen wir mit meiner neuen Leidenschaft an, dem Rennradfahren.

Von der Firma aus wird jedes Jahr ein Team für die Berner Rundfahrt – genauer gesagt das Amateurrennen, die Seeland Classics – gestellt. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen dort mitzufahren. Das Rennen war auf der Arbeit natürlich schon Wochen vorher das bestimmende Thema in den Pausen. Besonders an uns Debütanten stiegen die Erwartungen mit jedem Tag.  Am 21.05. war es dann soweit. Super Wetter, Alpenpanorama im Hintergrund, … und sofort der erste Anfängerfehler. Ich fand mich mit einem Kollegen, der ebenfalls neu auf dem Rennrad war, im hinteren Teil der Startaufstellung wieder. Was soll man also tun, wenn es gleich losgeht auf die kleine 34 km Runde mit ca. 450 hm, welche hauptsächlich in der ersten Rennhälfte am Frinisberg vernichtet werden? Vollgas! Und zwar von Anfang an ohne Rücksicht auf irgendeine Taktik. Das funktionierte auch erstaunlich gut und so fanden wir uns noch vor dem Anstieg im vorderen Feld wieder. Als es steil wurde ging es dann los. Eine Attacke folgte der nächsten und ich musste die vorderen Fahrer ziehen lassen. Oben angekommen war ich alleine und habe vergeblich versucht, alleine in der Abfahrt auf eine Gruppe aufzufahren. Im flacheren Teil fanden sich dann doch noch 6-7 Leute und wir bildeten eine kleine Verfolgergruppe auf die vermeintliche Spitzengruppe (die streng genommen auch nur Verfolger von 7 Spitzenfahrern waren). So fuhren wir den Rest des Rennens in der kleinen Gruppe zu Ende und kamen zurück zur Start-/Zielgeraden. Hier zeigte sich dann meine fehlende Erfahrung in Rennradrennen. Ohne dies beabsichtigt zu haben, ging ich an zweiter Position in die letzte Kurve. Hier im Wind zu fahren ist jedoch das Schlechteste was man tun kann, denn vor dem Ziel sprinteten auf einmal Fahrer für Fahrer aus meiner Gruppe an mir vorbei, sodass ich am Ende auf Platz 30 (12. AK) durch das Ziel kam. Dennoch ein super Ergebnis für mein erstes Rennradrennen. Insgesamt ein wunderbarer Tag mit einem tollen Rennen und einer wahnsinnigen Atmosphäre. Daten: https://www.strava.com/activities/583455898

Anstieg zum Frinisbergtolles Rennen vor Alpenpanorama

Ein wenig anders sollte das Straßenrennen in dem kleinen Dorf Deisswil am darauffolgenden Dienstag werden. Von Kollegen auf das Rennen aufmerksam gemacht, ging es nach Feierabend zu einem Bauernhof in der Nähe von Bern. Dort angekommen zeigte sich ein ganz anderes Bild von Rennradrennen. Ca. 50 Teilnehmer, Organisation und Anmeldung im Bauernhof an einem Klapptisch, Resultate durch Stoffnummern am Trikot und wachsame Augen der Organisatoren mit Stoppuhr, Stift und Zettel. Es galt eine 8 km Runde sechs mal zu fahren, meist über Feldwege. Und ab ging die Post. Deutlich zu schnell für mich, wie sich schon im ersten Anstieg herausstellte. Also hieß es auch hier wieder in einer kleinen Gruppe (diesmal zu dritt) die schnellen Fahrer zu verfolgen. Wir arbeiteten gut zusammen und konnten immer mehr „Rausgefallene“ einsammeln. Auf der letzen Runde waren wir dann ca. zu zehnt. Diesmal wollte ich nicht den gleichen Fehler im Sprint begehen, der auf den letzten 100 – 200 m ansteigend war. Also schön verstecken in der Gruppe, sich von einzelnen Attacken nicht nervös machen lassen und dann am Beginn des Anstieges raus aus dem Sattel und vorbei an den Mitstreitern. Belohnt wurde ich mit dem zweiten Platz meiner kleinen Gruppe. Welches Ergebnis ich insgesamt erreicht habe, kann ich nicht sagen, denn die Ergebnisliste ist voller Fehler. Aber Hauptsache ist, dass es Spaß gemacht hat. Und das hat es, ich bin absolut angefixt! Daten: https://www.strava.com/activities/586764458

Nun aber zu meiner Lieblingsdisziplin: Mountainbiken und zwar schnell hoch wie runter

Am 22.05. fand in Solothurn die dritte Runde des Swiss Bike Cup im Cross Country statt. Die Rennserie ist die CC Serie schlechthin in der Schweiz, bei der auch regelmäßig die Weltelite (also die Schweizer in der Schweiz 😉 ) startet. Das Rennen ist im Bike Days Festival eingebunden und somit recht populär und für seine gute Athmosphäre bekannt. Um die Strecke schon mal besichtigen zu können, reiste ich früh an, da das Training nur bis 12 Uhr möglich war. Schon jetzt war kaum ein Parkplatz zu bekommen, denn bei dem super Wetter war das Festival gut besucht. Das Training war schnell absolviert, denn nur ca. 1/3 der Runde ging durch den Wald, der Rest war ein Stadtkurs um vom Festivalgelände in der Innenstadt in den Wald und wieder zurück zu kommen. Es gab im Uphill gleich zu beginn ein sehr steiles Wurzelstück, was kaum befahrbar war, dann ging es über Forststraßen und Trail weiter hoch. Runter kam man dann über flowige Trails mit einigen Steilabfahrten. Auf dem Festivalgelände wartete eine steile Wiesenabfahrt in den Stadtgraben, ein Holzdouble (den man leider nicht trainieren konnte) und eine sehr steile Wiesenauffahrt raus aus dem Graben. Nach dem Training hatte ich den Tag auf dem Festival verbracht, bis es dann am späten Nachmittag losging. Mir fiel sofort auf, dass hier in der Fun Kategorie (also ohne Lizenz), keiner aus Fun fährt. Flatpedals, Strandsonnenbrillen, weite Trikots oder Touren MTBs waren hier nicht zu finden. Alle Starter kommen hier mit ernsthaften Ambitionen her. Los gehts! Ich wurde sofort auf den ersten hundert Metern nach hinten durchgereicht und dadurch an einigen Engstellen aufgehalten. Trotzdem konnte ich auf der Straße etwas Windschatten fahren und kam somit ganz passabel durch die erste Runde, bis zum Double im Start/Ziel. Ich wusste, dass man entweden sehr schnell sein muss oder eben sehr langsam um ihn zu überrollen. Ich war nicht langsam genug und wurde ziemlich zusammengestaucht, sodass mein Hinterrad hochkam und ich das Ganze gerade so, recht spektakulär retten konnte. Die vielen Zuschauer des Festivals oberhalb des Grabens hatten jedenfalls ordentlich gejohlt. Runde 2 und 3 liefen dann recht unspektakulär, meine Beine fühlten sich jedoch recht schlecht an, was vielleicht auch an den langen Tag auf dem Festival lag. Leider hatte ich dann in Runde 4 nochmal richtig Pech. In einer Kompression entwich mir Luft aus dem Vorderrad zwischen Felge und Reifen. Die Tubeless Milch dichtete nicht wirklich ab und so saß ich neben der Strecke und pumpte mir mit meiner Mini-Pumpe einen Wolf. Glücklicherweise fand ich noch einen Zuschauer, der mir einen Schlauch schenkte, sodass ich zumindest das Rennen beenden konnte. Über das Ergebnis brauchen wir deshalb auch nicht zu sprechen.

Swiss Bike Cup Solothurn

Swiss Bike Cup Solothurn

Steilabfahrt Solothurn

Steilabfahrt Solothurn

 

Weiter ging es dann zwei Wochen später bei der nächsten Station des Swiss Bike Cups in Gränichen. Die Strecke sollte deutlich anspruchsvoller werden als die in Solothurn und der Regen, der die ganze Woche vor dem Rennen runterkam machte es nicht besser. Auch hier galt es früh anzukommen um die Strecke zu trainieren. Es war richtig schlammig und regnete, sodass ich am Vortag noch Schlammreifen montiert hatte. Die Strecke zu beschreiben würde definitiv zu lange dauern, schaut sie euch doch einfach selbst an: https://www.youtube.com/watch?v=VsjkP8auVA0 . Das Video ist vom Profi Rennen am Sonntag, die Bedingungen waren bei uns aber genauso schlecht und wir sind die gleiche Strecke gefahren. Die Wartezeit haben wir dann vor dem Regen geschützt im Auto verbracht und an „warm“-fahren war auch kaum zu denken, denn es war immerhin 12 °C kalt und ich war schon vor dem Start völlig durchnässt. Der Rennverlauf begann dann ähnlich wie in Solothurn. Ich konnte auf dem Startanstieg kaum mithalten und musste so als einer der Letzten in den Trail. Der war durch die Bedingungen so schwierig, dass vor mir sehr viele Fahrer stürzten, versuchten zu laufen, noch öfter stürzten, usw. . Nach einer halben Runde hatte sich das Feld etwas in die Länge gezogen und ich konnte einige der schlimmsten Bruchpiloten hinter mir lassen und frei fahren. In Runde drei war ich dann richtig drin im Rennen und hatte meinen Spaß an der Schlammschlacht. Und dann das: mein Fuß wollte nicht aus dem Pedal. Ich konnte drehen wie ich wollte er stecke fest. Der Cleat hatte sich gelöst und sich somit im Schuh verdreht. Was kommen musste war ein Sturz, nachdem immerhin der Schuh draußen war. Bis ich jedoch den Schuh ausgezogen und die verbleibende Schraube des Cleats festgezogen hatte, vergingen ein paar Minuten. So überrundete mich kurz vor Schluss der dritten Runde der Führende und das Rennen war für mich schon nach drei Runden vorbei. Schade, es hatte gerade richtig Spaß gemacht. Das warten am Bikewash in der Kälte dann weniger. Also schnell nach Hause und heiß duschen.

Kiesgruben Uphill

Kiesgruben Uphill

Wiesenstück mit Anliegern und Double

Wiesenstück mit Anliegern und Double

noch ein Double im Start/Ziel Bereich

noch ein Double im Start/Ziel Bereich

Erholungsstück im Mini-Bikepark

Erholungsstück im Mini-Bikepark

nach dem Rennen

nach dem Rennen

Somit ging auch das zweite CC Rennen etwas enttäuchend aus, aber es wird nicht das letzte für dieses Jahr gewesen sein. Die Erfahrungen mit einem solch starken Fahrerfeld und den anspruchsvollen Strecken werde ich mit nach Deutschland nehmen und dann läuft es hoffentlich auch wieder besser.

Soweit von mir, ich hoffe ich habe euch jetzt nicht erschlagen mit so viel Text.

Bis zum nächsten Mal,

Till

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Trailsurfer beim 12. Schinderhannes MTB Marathon in Emmelshausen

Den 22.05.2016 hatte ich mir bereits Anfang des Jahres fett in den Kalender eingetragen. Der Start meiner CC-Rennsaison.

Auch wenn es für mich erst die zweite Teilnahme am Schinderhannes MTB war, ist es schon jetzt eine ganz besondere. Knapp vor genau einem Jahr, am 24.05.15 hatte ich ein mein aller erstes MTB Rennen. Dies war der Schinderhannes, dort hatte ich Blut geleckt und mich mehr auf Cross Country konzentriert und den Downhiller etwas weiter nach hinten in der Garage gestellt.

Ich freute mich dass es endlich losging und stand relativ früh auf und machte mich fertig. Gegen 07:35 fuhr ich nach Emmelshausen. Von Mainz aus knapp 40 Minuten. Ich fand schnell einen Parkplatz und lief zur Startnummernausgabe ins ZAP. Da ich letztes Jahr relativ lang anstehen musste, kalkulierte ich etwas mehr Zeit ein. Von einer langen Schlange war nichts zu sehen, so war ich nach 5 Minuten schon wieder fertig.

Schön war das Starterpaket, wieder mit Trinkflasche, SebaMed Produkten und Flyern. Da ich zu den ersten 300 Anmeldern zählte, durfte ich mich noch über ein T-Shirt freuen. So ging ich zum Auto und stellte fest, dass ich noch über zwei Stunden Zeit hatte… :) Also ging ich in den Start/Ziel Bereich und schaute mir den Start um 08:30 des Marathon an.

Ich zog mich um und befestigte meine Startnummer 2013 an meinem Radl und trödelte etwas umher um Zeit zu schinden.

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Dann ging es schnell… Einfahren, kurz ein zweites kleines Frühstück und in den bereits gut gefüllten Startblock. Ich landete etwa im Mittelfeld.

Vor dem Rennen gab es eine kurze Einweisung über die Streckenbeschilderung – dann war es endlich soweit und es ging los.

Ich konnte mich auf dem ersten Teilstück auf der Straße etwas nach vorne arbeiten und dann ging es in den Wald auf die knapp 5 Kilometer lange Einführungsrunde und über die „Wiese der 1000 Flüche“ unter den tollen Anfeuerungen der vielen Zuschauer auf die „richtige“ Strecke. Ich spulte Meter um Meter ab und fuhr mit einer kleinen Gruppe aus drei weiteren Fahrern gemeinsam das Rennen. Gegen Mitte des Rennens verloren wir uns leider, so fuhr alleine weiter und kam leider etwas in den Entspannungsmodus – da muss ich noch an mir arbeiten :).sportograf-77913963_lowres So fanden meine Mitfahrer und ich uns wieder… es ging nun gemeinsam weiter. Den letzen Anstieg hoch und die letzten Kilometer ging es schnell zur Sache. Wir trafen aufgrund der Streckenzusammenführung mit der Kurzstrecke auf einige weitere Fahrer und zogen uns so gegenseitig. Die letzten Meter zur zweiten Runde auf der Wiese und schon waren wir im Ziel.

sportograf-77913708_lowresAm Ende stand 1:13 auf dem Tacho und ich war zufrieden. Das machte Platz 7 AK Männer und Platz 37 Gesamt vorderes viertel – ein gelungener Einstand wie ich finde. Ich genhemigte mir ein Stück Banane und leckeren Kuchen der im Ziel bereit stand.

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So war der Schinderhannes auch schon wieder vorbei und ich freue mich total auf 2017!

Ich möchte ein riesen Lob an das Orga Team der Veranstaltung aussprechen! Was ihr da auf die Beine stellt ist aller erste Sahne! Eine super Streckenbeschilderung, klasse Streckenposten, ein schönes Rahmenprogramm -> ein klasse Rennwochenende. Es gab sogar noch ein SchinderhannesHalstuch für jeden Finisher – ganz toll. Macht weiter so – ihr macht alles richtig – Vielen Dank.

 

 

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